Unter technischen Gesichtspunkten ist das Macromelt® Moulding zwischen dem Kunsstoffspritzguss und dem Verguss mit 2-K-Massen anzuordnen.
Macromelt® Moulding weist gegenüber den anderen Verfahren klare anwendungsbezogene Vorteile auf.
Mit einem Bereich von 5-40 bar erfolgt die Verarbeitung unter wesentlich niedrigeren Drücken und somit wesentlich schonender als im klassischen Spritzgussverfahren. Hier liegen die Drücke in der Regel um den Faktor 20-25 höher. Mit Macromelt® Moulding ist es also - im Gegensatz zum klassischen Spritzgussverfahren - problemlos möglich auch empfindliche Bauteile, wie z.B. Leiterplatten, direkt zu umspritzen.
Im Gegensatz zum 2-K-Verguss liegt der deutliche Vorteil in wesentlich geringeren Zykluszeiten. Einem - unter Umständen durch nachgeschaltetes Tempern weiter verlängerten - mehr oder weniger zeitintesiven Aushärten stehen relativ kurze Kühlzeiten gegenüber. Die Gesamtzykluszeit beim Macromelt®Moulding liegt in der Regel zwischen 10 und 50 Sekunden.
Weiterhin wird bei Macromelt ® Moulding anders als beim 2-K-Verguss kein, separat zu fertigendes, Gehäuse benötigt. Dies führt trotz höherer Materialkosten für den Schmelzklebstoff in sehr vielen Fällen zu einer Einsparung bei den gesamten Fertigungskosten.
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